Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs)

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Gebärmutterhalskrebs

Wird ein Zervixkarzinom in einem frühen Stadium erkannt, wenn die Eindringtiefe ins Gewebe kleiner als 3mm ist, betragen die Heilungschancen beinahe 100%. Wird die Krankheit erst entdeckt, wenn bereits ein deutlicher, aber auf den Gebärmutterhals begrenzter Tumor vorhanden ist, beträgt die 5-Jahre-Überlebensrate nur mehr 65%. Hat der Krebs bereits weitere Organe befallen, sinkt diese Rate noch weiter ab.

Der Gebärmutterhals ist die Verbindung zwischen dem unteren Teil der Gebärmutter und der Scheide. Dort kann eine Krebserkrankung, das so genannte Zervixkarzinom, auftreten. Voraussetzung für die Entstehung eines Zervixkarzinom ist eine Ansteckung und langjährige Infektion mit bestimmten krebsauslösenden Humanen Papillomviren (HPV). Inzwischen kann man sich gegen zwei gefährliche Typen der HP-Viren impfen lassen, und dadurch das Risiko für Gebärmutterhalskrebs deutlich reduzieren.

Jährlich erkranken weltweit etwa 500.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Rund 350.000 sterben daran - vor allem in den Entwicklungsländern. Der Grund dafür ist, dass in armen Ländern die effektive Früherkennungsuntersuchung, der so genannte Pap-Abstrich, zu selten oder gar nicht durchgeführt wird.

Unter dem Mikroskop kann der Arzt teilweise bereits in der Praxis krankhaft veränderte Zellen oder Krankheitserreger (Chlamydien) erkennen. Auf jeden Fall wird die Gewebeprobe in einem speziellen Labor dem so genannten Pap-Test unterzogen, um Zellveränderungen oder Krebsvorstufen und Krebserkrankungen am Gebärmutterhals frühzeitig zu erkennen.

Liegt eine Infektion der Scheide vor, kann der Arzt auch einen Abstrich aus der Scheide nehmen.

Wenn ein Zervixkarzinom entdeckt (diagnostiziert) wird, werden zusätzliche Untersuchungen durchgeführt, um herauszufinden, ob der Krebs sich auch auf andere Regionen des Körpers ausgebreitet hat. Dies wird "Stadieneinteilung" (Staging) genannt. Um eine Behandlung planen zu können, muss der Arzt das Stadium der Erkrankung kennen

Wie ein Zervixkarzinom behandelt wird:

Es gibt für alle Patienten mit Zervixkarzinom Behandlungsmöglichkeiten. Drei Behandlungsverfahren werden angewendet:

  • Operation (der Tumor wird operativ entfernt)
  • Strahlentherapie (Anwendung hoher Dosen von Röntgenstrahlen oder anderer hochenergetischer Strahlen zum Abtöten der Krebszellen)
  • Chemotherapie (Medikamente werden zur Abtötung der Krebszellen eingesetzt)

 

Die Behandlung kann eine der folgenden sein:

  1. Konisation.
  2. Laserchirurgie.
  3. Exzision mit der elektrischen Drahtschlinge (LEEP).
  4. Kryochirurgie.
  5. Operation, um das Tumorgebiet, Zervix und Uterus (totale abdominelle Hysterektomie) bei den Frauen zu entfernen, die keine Kinder mehr bekommen können oder keinen Kinderwunsch mehr haben.

Ihr Arzt nutzt möglicherweise eine der folgenden Methoden, um das Krebsgewebe bei Carcinoma in situ zu zerstören:

Kältechirurgie vernichtet den Krebs durch Einfrieren.

Laserchirurgie ist die Nutzung eines schmalen, intensiven Lichtstrahls, um Krebszellen zu vernichten.

Ihr Arzt nutzt möglicherweise eine der folgenden Operationsmethoden, um das Krebsgewebe zu entfernen.

Konisation ist die Entfernung eines keilförmigen Gewebestückes, in dem Veränderungen gefunden wurden. Die Konisation kann benutzt werden, um ein Gewebestück für die Biopsie zu gewinnen, aber auch, um den Krebs im Frühstadium zu behandeln.

Alternativ führt Ihr Arzt möglicherweise eine Exzision mit der elektrischen Schleife (LEEP) durch, um das anormale Gewebe zu entfernen. EEP nutzt elektrischen Strom, der durch eine dünne Drahtschlaufe fließt, wie ein Messer.

Die Chemotherapie setzt Medikamente zur Abtötung der Krebszellen ein. Chemotherapie kann in Tablettenform eingenommen werden, oder sie wird dem Körperdirekt über eine Vene zugeführt. Chemotherapie wird auch "systemische Therapie" genannt, denn die Medikamente gelangen in den Blutkreislauf, wandern durch den Körper und können Krebszellen außerhalb des Uterus zerstören.

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Nach Zusendung der Vertragsunterlagen haben Sie ein 30 tägiges Rücktrittsrecht, da bei Abschluß keine Versicherungsbedigungen in Papierform ausgehändigt wurden.

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