Tubenkarzinom (Eileiterkrebs an einem oder beiden Eileitern)

Was ist Eileiterkrebs?

Der Eileiterkrebs (Tubenkarzinom) ist sehr selten. Der normale Eileiterermöglicht nach dem Follikelsprung den Transport der Eizelle vom Eierstock (Ovar) in die Gebärmutter (Uterus).
Das Tubenkarzinom ist eine sehr seltene Erkrankung mit ungünstiger Prognose und betrifft vorwiegend Frauen im 5. Lebensjahrzehnt.

Der Eileiterkrebs (Tubenkarzinom) ist eine sehr seltene und bösartige Erkrankung des Eileiters. Die Häufigkeit beträgt nur etwa 0,1 % aller weiblichen Unterleibskrebse. Der Eileiterkrebs ist aber äußerst aggressiv und wird meist nach der Menopause beobachtet.

Das sehr nahe am Eierstock befindliche Ende des Eileiters besteht aus einem Trichter mit etwa 1 bis 2 cm langen Fransen (Fimbrien).Bereits 1847 wurde dieses Krankheitsbild erforscht, dennoch liegen bisher nur wenige Studien vor. Insgesamt scheint aber die Tumorbiologie sehr ähnlich dem Eierstockkrebs zu sein, so dass sowohl die operativen als auch medikamentösen Behandlungsstrategien gleich sind. Auch die aktuellen Studien  erlauben die Behandlung von Frauen mit Eierstockkrebs, Eileiterkrebs und Bauchfellkrebs.Unter den bösartigen Tumoren des weiblichen Genitaltraktes wird eine (jährliche Neuerkrankung pro 100 000 Frauen) von 0,15% bis 1,8% beschrieben. Der Erkrankungsgipfel liegt wie beim Eierstockkrebs im höheren Lebensalter und fällt im Mittel in das 6. Lebensjahrzehnt.

Ursachen:

Die Ursache des Eileiterkrebses ist unbekannt. Eine genetische Komponente scheint es, etwa wie beim Ovarialkarzinom, nicht zu geben. Auch chronische Entzündungen dürften keine Rolle spielen, da diese häufig sind, der Krebs aber sehr selten vorkommt.

Symptome:

Die betroffenen Frauen klagen über einseitige Schmerzen, wässrigen oder fleischfarbenen Ausfluss und Verschiedene operative und medikamentöse Therapiemöglichkeiten stehen prinzipiell zur Verfügung. Verschiedene Faktoren beeinflussen aber die definitive Therapieentscheidung.

Hierzu zählen u.a.:

· Aktuelles Beschwerdebild ( Schmerzen? Beschwerden bei der Nahrungsaufnahme?)

· Aktueller körperlicher und psychischer Zustand der Patientin

· Vorbehandlung? (Chemotherapien? Operationen?)

· Therapiefreies Intervall

· Aktuelles Tumorbefallmuster?

Diagnose:

Bei der frauenärztlichen Untersuchung ist eine Verdickung am Eileiter tastbar, die meist nur einseitig ist. Meist wird eher an eine Eileiterschwangerschaftoder an einen Abszess gedacht als an einen Eileiterkrebs. Beim Zervixabstrichfindet man oft Krebszellen, die herausgespült worden sind. Am häufigsten beschriebene Symptomatik des primären Tubenkarzinoms ist gekennzeichnet durch eine Trias aus, vaginalen Blutungen, Leukorrhoe und abdominalem Schmerz. Die Laparotomie erfolgt meist unter der Diagnose Wobei die Diagnose "unklarer Unterbauchtumor". Der als pathogonomisch typisch beschriebene rezidivierende bernstein- oder fleischwasserfarbene Ausfluss, der Hydrops tubae profluens, tritt extrem selten auf und wird aus diesem Grund auch oft fehlinterpretiert. Somit wird in der Realität die Diagnose des primären Tubenkarzinoms erst intraoperativ bzw. zum Überwiegenden Teil durch die histologische Aufarbeitung erreicht.

Der Eierstockkrebs zeigt meist einen sehr schleichenden Verlauf mit zu Anfang sehr untypischen leichten Beschwerden. Erst später. nimmt der Bauchumfang durch Bauchwasser oder Schmerzen zu. Für den Eierstockkrebs existiert z. Z. leider keine sichere Früherkennungsuntersuchung, wie es beim Brust- oder Gebärmutterkrebs der Fall ist. Auch Zellabstriche, wie beim Gebärmutterhalskrebs, machen beim Eierstock-, Eileiter- und Bauchfellkrebs keinen Sinn, da Absiedlungen in die Gebärmutter nur sehr selten zu beobachten sind.

Therapie:

Die Therapie entspricht dem des invasiven Ovarialkarzinom: radikale Operation und anschließende Chemotherapie. Somit bleibt die Operation die wichtigste diagnostische Methode. Die Operation sollte sehr gut geplant werden und sollte ausschließlich von einem auf dem Gebiet des Eierstock-, Eileiter und Bauchfellkrebs erfahrenen Operateur durchgeführt werden.

Insgesamt ist die Durchführung eines Tests nur dann zu empfehlen, wenn eine sehr auffällige Familienanamnese vorliegt, z.B. Erkrankungen direkter Verwandter an Brust- oder Eierstockkrebs. Hier sollte von einem erfahrenen Team aus Humangenetikern, Gynäkologen und Psychologen das Testergebnis gemeinsam besprochen werden. Hierzu ist vorab eine sehr ausführliche Beratung notwendig.

Berichte über Erfolg versprechende Ergebnisse besonders in den fortgeschritten Stadien mit einem Schema aus Cisplatin, Doxorubicin und Cyclophosphamid müssen jedoch auch im Hinblick auf die Seltenheit des Tubenkarzinoms als Fallbeobachtungen angesehen werden.

Ovarial- und Tubenkarzinome verhalten sich ähnlich und werden auch ähnlich behandelt. Veränderungen an den Eierstöcken sind schwierig zu entdecken. Veränderungen hier können sehr weit voranschreiten, bevor sie zu Beschwerden wie Schmerzen oder Zunahme des Bauchumfangs führen und werden häufig eher zufällig beim Arzt entdeckt.

Die Eierstöcke können vergrößert oder in ihrer Form verändert sein (z.B. Zystenbildung), was aber nicht immer bösartig sein muss.

Hinweis zur Abwicklung:

Der Online Antrag zur Brustkrebsversicherung und weitere sechs frauenspezifischen Krebsarten wird sehr vertraulich behandelt... bei der Brustkrebsversicherung handelt es sich um eine Krebsversicherung für Frauen, die im Krankheitsfall (bösartiger Tumor) bei Brustkrebs- Mammakarzinom, Ovarialkarzinom, Tubenkarzinom, Uteruskarzinom, Vaginalkarzinom, Vulvakarzinom, Zervixkarzinom, und diesen weiteren sechs anderen frauenspezifischen Krebsarten eine Versicherungssumme, eine Rente für ein Jahr und ein Krankenhaustagegeld beinhaltet. Für die Auszahlung der Versicherungssumme ist nur die Diagnose der genannten Krebsarten erforderlich, nicht aber eine Operation maßgebend.

Widerrufsrecht nach VVG

Nach Zusendung der Vertragsunterlagen haben Sie ein 30 tägiges Rücktrittsrecht, da bei Abschluß keine Versicherungsbedigungen in Papierform ausgehändigt wurden.

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