Ovarialkarzinom (Eierstockskrebs) an einem oder beiden Eierstöcken

Der Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) gehört zu den aggressivsten Tumoren und ist die zweithäufigste Die Ursachen von Eierstockkrebs sind bisher weitgehend unbekannt.Das familiär gehäufte Vorkommen weist aber auf genetische Ursachen hin. Typische Frühzeichen der Erkrankung gibt es nicht. Besteht nach einer frauenärztlichen Untersuchung der Verdacht auf Eierstockkrebs, werden Bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Computertomographie und Magnetresonanztomographie eingesetzt. Bösartige Erkrankung der weiblichen Geschlechtsorgane .Im Jahr 2004 wurde in Deutschland bei etwa 9.660 Frauen erstmals Eierstockkrebs festgestellt. Es ist eine Erkrankung, deren Auftreten mit steigendem Alter zunimmt. Die große Gefahr bei dieser Art von Tumor besteht darin, dass er meist sehr spät entdeckt wird, da lange Zeit zunächst keine Symptome auftreten. Deutliche Symptome zeigen sich erst im Spät Möglicherweise gibt es weitere Risikofaktoren, die das Ovarialkrebsrisiko steigern könnten. Hierzu zählt möglicherweise Sonnenmangel.

Symptome:

Die Symptome sind oft unspezifisch, wie z.B. gastrointestinale Beschwerden, Leistungsminderung oder Blutungsstörungen, sodass die Tumoren vergleichsweise spät erkannt werden. In 25% der Fälle wird über genitale Blutungen berichtet. Bei bekannter familiärer Vorerkrankung ist ein jährliches Screening mit transvaginalem Ultraschall und CA-125-Bestimmung in der Postmenopause empfehlenswert.Die optimale Behandlung des Eierstockkrebs besteht aus einer Operation mit dem Ziel, alles sichtbare Tumorgewebe zu entfernen, was Dank moderner Operationsverfahren bei einem großen Teil der Patientinnen möglich ist und einer Chemotherapie bestehend aus Carboplatin + Paclitaxel.Der Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) ist der fünfthäufigste bösartige Tumor (Malignom) der europäischen Frau. In Deutschland erkranken jährlich ca. 8000 Frauen an einem Ovarialkarzinom.Im Vergleich hierzu erkranken ca. 45000 Frauen an Brustkrebs. Wegen fehlender Vorsorge- und Früherkennungsmöglichkeiten und fehlender Frühsymptome weisen mindestens 75% der Patientinnen zum Zeitpunkt ihrer Diagnose bereits ein fortgeschrittenes Tumorstadium auf (FIGO III/IV). Auf Basis verschiedener Studien, die vor allem in Deutschland initiiert wurden, konnten die Behandlungsergebnisse zum Eierstockkrebs in den letzten Jahren entscheidend verbessert werden. In aktuellen Studien Eierstock-, Eileiter- und Bauchfellkrebs wird an einer weiteren Optimierung der Behandlungsergebnisse in der Erstsituation und auch bei Widerauftreten der Krebserkrankung intensiv gearbeitet. Hierbei stehen vor allem neue Chemotherapieregime und Immuntherapien im Fokus der Forschung.Bei allen Frauen mit Eierstockkrebs sollte die operative Stadieneinteilung mit Sorgfalt durchgeführt werden. Bei den meisten Frauen mit Eierstockkrebs im Stadium I wird eine totale abdominelle Hysterektomie, eine beidseitige Salpingoophorektomie, Entfernung des Omentums sowie eine Lymphknoten- und Gewebebiopsie in Becken und Bauchraum durchgeführt. In Abhängigkeit von der Beurteilung der Tumorzellen durch den Pathologen, dem betroffenen spezifischen Zelltyp und der Gradeinteilung des Tumors (wie bösartig die Zellen unter dem Mikroskop aussehen), wird nach der Operation eine zusätzliche Behandlung empfohlen. Eine weitergehende Behandlung kann eine der folgenden sein. 1.Strahlentherapie, Chemotherapie oder häufige Kontrollen ohne sofortige Therapie ...

Therapie:

Der Tumor wird über einen Bauchhöhlenlängsschnitt möglichst vollständig entfernt, einschließlich der Ovarien, der Eileiter, des Uterus, der befallenen Lymphknoten und der Faszien; zusätzlich erfolgt eine Chemotherapie (Paclitaxel, Carboplatin). Die Ansprechrate auf hormonelle Therapien und Strahlentherapie ist gering. Die Überlebensraten liegen um 50% nach 5 Jahren.Wenn Eierstockkrebs entdeckt wird, werden zusätzliche Untersuchungen durchgeführt, um herauszufinden, ob der Krebs sich auch auf andere Regionen des Körpers ausgebreitet hat (Staging). Eine Operation, "Laparotomie" genannt, wird bei fast allen Patientinnen durchgeführt, um das Stadium der Erkrankung zu bestimmen. Hierzu muss Ihr Arzt den Bauchraum öffnen und sorgfältig alle Organe auf Krebsbefall untersuchen. Während der Operation wird Ihr Arzt kleine Gewebeprobe (Biopsie) entnehmen, um unter dem Mikroskop nachzusehen, ob sie Krebszellen enthalten. Gewöhnlich wird der Arzt während einer Laparotomie den Tumor und andere Organe, die vom Krebs befallen sind.Wenn Eierstockkrebs entdeckt wird, werden zusätzliche Untersuchungen durchgeführt, um herauszufinden, ob der Krebs sich auch auf andere Regionen des Körpers ausgebreitet hat (Staging). Eine Operation, "Laparotomie" genannt, wird bei fast allen Patientinnen durchgeführt, um das Stadium der Erkrankung zu bestimmen. Hierzu muss Ihr Arzt den Bauchraum öffnen und sorgfältig alle Organe auf Krebsbefall untersuchen. Während der Operation wird Ihr Arzt kleine Gewebeproben (Biopsie) entnehmen, um unter dem Mikroskop nachzusehen, ob sie Krebszellen enthalten. Gewöhnlich wird der Arzt während einer Laparotomie den Tumor und andere Organe, die vom Krebs befallen sind, entfernen (siehe auch im Abschnitt: Wie das Ovarialkarzinom behandelt wird). Um die Therapie festzulegen, muss Ihr Arzt das Stadium Ihrer Erkrankung kennen. Beim Eierstockkrebs gibt es die folgenden Stadien.Eine Standardtherapie für Rezidive gibt es nicht. Klinische Studien werden gegenwärtig durchgeführt um die Therapien zu beurteilen.

Rezidive kann man auf folgende Weise therapieren:

  1. Kombinierte regionale und systemische

  2. Chemotherapie, eventuell gefolgt von einer Operation.

  3. Chemotherapie nach Sensitivitäts-Testung

  4. Regionale hochkonzentrierte Chemotherapie

  5. Operationen, um die Beschwerden, die vom Krebs hervorgerufen werden, zu lindern.

Wenn bei einer jungen Frau mit Kinderwunsch ein Ovarialkarzinom in einem sehr frühen Stadium entdeckt wird, wird nur der betroffene Eierstock und Eileiter entfernt. Nach einer erfolgreichen Therapie spricht grundsätzlich nichts gegen eine Schwangerschaft.Da es in den meisten Fällen nicht möglich ist den Tumor vollständig zu entfernen, spielt die nachfolgende Chemotherapie eine wichtige Rolle in der Therapie des Ovarialkarzinoms. Ovarialkarzinome sprechen in der Regel gut auf eine Chemotherapie an. Eine eindrucksvolle Lebensverlängerung mit deutlicher Besserung des Allgemeinbefindens ist die Folge. Die Langzeitprognose hängt von der Art des Eierstockkrebses, dem initialen Stadium und dem Erfolg der Operation ab.

Ursachen und Vorbeugung:

Etwa 5% allen Ovarialkarzinoms sind genetisch bedingt. Mutationen der Gene BRCA1 und BRCA2, die auch bei der Entstehung von Brustkrebs eine Rolle spielen, werden für 90% aller Ovarialkarzinom verantwortlich gemacht. Eine Sonderform stellt das Lynch-Syndrom dar, bei dem Anlagen für Ovarialkarzinom und Darmkrebs gleichzeitig vererbt werden. Im Falle des erblichen Ovarialkarzinoms ist eine genetische Beratung wichtig.Man nimmt hingegen an, dass natürlich erscheinende Vorgänge für die Entstehung des Ovarialkarzinoms als Hauptursache verantwortlich sind. Sehr deutliche Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Entstehung gibt es bezüglich des Menstruationszyklus, also des Vorganges, der jeder Frau von Natur aus eigen ist. Häufige fruchtbare Zyklen, ohne dass es dabei zu einer Schwangerschaft kommt, stellen den höchsten Risikofaktor dar, zunehmendes Alter muss auch genannt werden. Ein reduziertes Risiko weisen Frauen auf, die entweder viele Kinder bekommen haben oder jahrelang die "Pille" nahmen. So ist davon auszugehen, dass die Zahl der Eisprünge insgesamt im Leben einer Frau im direkten Zusammenhang mit der Entstehung des Ovarialkarzinoms steht.Trotzdem muss nicht jede Frau, die weder viele Kinder bekam noch lange Jahre mit der „Pille“ verhütet hat, befürchten, am Ovarialkarzinom zu erkranken; weitere Faktoren, die bisher unbekannt sind, müssen berücksichtigt werden. Umweltfaktoren, insbesondere Ernährung und Umweltgifte, werden immer wieder als Ursache von bösartigen Tumoren bestätigt. Für das Ovarialkarzinom scheint es diese Zusammenhänge aber nicht in relevantem Maße zu geben.

Diagnose:

Bei der Diagnosestellung sind die Anamnese sowie die klinische und gynäkologische Untersuchung Voraussetzung. Bei den Laboruntersuchungen kann der Tumormarker CA 125, ggf. auch der Tumormarker CEA erhöht sein. Bei Keimzelltumoren erfolgt der Nachweis von Beta-HCG und AFP. Diese Tumormarker sind zur Verlaufskontrolle, nicht jedoch zur Diagnosestellung oder zur Vorsorgeuntersuchung geeignet.Ovarialkarzinom sind lange symptomarm und werden deshalb meist erst spät erkannt. Symptome können sein: Druckgefühl oder Schmerzen im Bauchbereich, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Störungen beim Wasser lassen, Umfangszunahme des Bauches durch eine Flüssigkeitsbildung (Aszites), Störungen der Regelblutung, Störungen der Darmbewegung.Als bildgebende Verfahren werden eingesetzt die Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes und die vaginale Ultraschalluntersuchung. Ergänzend kommen eine Röntgenuntersuchung der Brustorgane, eine Darstellung der Harnabflusswege sowie ein CT oder MRT des Bauchraumes hinzu. Zur OP-Vorbereitung sind außerdem erforderlich eine Blasenspiegelung und eine Enddarmspiegelung erforderlich.

Operation:

Die Operation sollte nur in einem erfahrenen Zentrum erfolgen, evtl. müssen Gynäkologen mit Chirurgen (Darmbefall) und/oder Urologen (Harnleiter-, Blasenbefall) in einer Operation zusammenarbeiten. Bei sehr kleinen Tumoren (Stadium Ia-b) und gut differenzierten Tumorzellen kann bei noch bestehendem Kinderwunsch die Gebärmutter und der nicht befallene Eierstock erhalten werden (sog. fertilitätserhaltende Operation), ansonsten ist die Entfernung der Gebärmutter mit ihren Haltebändern, einem Teil des Bauchfells und beiden Eierstöcken zur Erzielung einer Heilung notwendig. Von entscheidender Bedeutung ist die Entfernung allen Tumorgewebes. Wird die Diagnose erst bei einer weiteren Aussaat im Bauchraum gestellt, so ist zu prüfen, ob zunächst mit einer Chemotherapie eine Verkleinerung zu erreichen ist. Auf jeden Fall steht auch dann eine Operation an, deren Ziel die Entfernung allen intraoperativ sichtbaren Tumorgewebes ist.    Die Patientin muss in die Therapieentscheidung von Anfang an eingebunden werden. Wie auch bei einer Operation muss immer sorgfältig abgewogen werden, ob das Verhältnis zwischen zu erwartendem Nutzen der Behandlung und möglichen Risiken der Therapie in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Dies kann nur mit Sicherheit entschieden werden, wenn die Patientin in einem vertrauensvollen Verhältnis zu ihrem Arzt über ihr individuellesRisiko, ihre Chancen und die für sie möglichen Nebenwirkungen ausführlich informiert wurde.

Brustkrebsversicherung und weitere sechs frauenspezifischen Krebsarten... bei der Brustkrebsversicherung handelt es sich um eine Krebsversicherung für Frauen, die im Krankheitsfall (bösartiger Tumor) eine Versicherungssumme,eine Rente für ein Jahr und ein Krankenhaustagegeld beinhaltet. Für die Auszahlung der Versicherungssumme ist nur die Diagnose der genannten Krebsarten erforderlich, nicht aber eine Operation maßgebend.

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Widerrufsrecht nach VVG

Nach Zusendung der Vertragsunterlagen haben Sie ein 30 tägiges Rücktrittsrecht, da bei Abschluß keine Versicherungsbedigungen in Papierform ausgehändigt wurden.

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